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Die Zündholzindustrie in Gernrode

Neben dem Bergbau und der Hüttenindustrie hat die Holzverarbeitung in der Harzregion eine lange Tradition. Holzwirtschaft, Sägewerke, Möbelhersteller und weitere Holzgewerke gab es in allen Orten und Regionen. Die drei Hauptfaktoren: Holzreichtum, geringes Betriebskapital und billige, aber im Umgang mit Holz versierte Arbeitskräfte, waren ausschlaggebend für die Gründung mehrerer Zündholzfabriken im 19. Jahrhundert. Zentrum dieser Zündholzherstellung war die Stadt Gernrode, weswegen ich in diesem Beitrag schwerpunktmäßig die Firmen in diesem Ort behandeln werde.

  Zündholzindustrei Gernrode - Foto Archiv Sternal  

Zunächst möchte ich aber etwas weiter ausholen und auf die Entwicklungsgeschichte des Zündholzes eingehen.

Mit Schwefel getränkte Kiefernhölzchen gab es spätestens um 950 in China, wahrscheinlich aber schon im 6. Jahrhundert. Diese Hölzchen lassen sich bei der kleinsten Berührung mit Feuer entzünden. Im Spätmittelalter sind diese Schwefelhölzchen wohl aus China nach Europa gekommen. Zu jener Zeit waren hier Schwefelhölzchen weit verbreitet, die mit glimmendem Zunderschwamm, der durch Funkenschlag entzündet wurde, entflammten. Die Voraussetzungen zur Entwicklung der Streichhölzer war, die Entdeckung des weißen Phosphors durch Aufarbeitung von Harn 1669 durch den Hamburger Alchimisten Hennig Brand. Im Jahre 1680 stellte Haukwitz, der ein Assistent des berühmten irischen Naturforschers Robert Boyle war, Holzstäbchen mit einem Schwefelüberzug her, die sich durch Reibung an einem Stück Phosphor entzündeten.

Erst im 19. Jahrhundert begann die Entwicklung von Zündhölzern echte Fortschritte zu machen. 1805 gelang dem Franzosen Chancel die Herstellung von Tunkzündhölzern. Ein etwa eineinhalb Zoll langer Holzstab wurde gemäß seiner Entwicklung mit einem Kopf aus einer Mischung aus Kaliumchlorat, Schwefel, Harz, Zucker und Gummi versehen. Dieser Kopf musste dann in ein Gefäß mit konzentrierter Schwefelsäure getaucht werden. Was folgte war eine zumeist lebhafte Reaktion, die oft zu Hautverätzungen durch Schwefelsäure führte. In den Folgejahren kam es zu zahlreichen Entwicklungen, die aber alle unausgereift und nicht ohne Gefahr für Leib und Leben waren. Auch wurden bereits für diese „Erfindungen“ erste Patente erteilt und erste Fabriken entstanden: Wagemann in Berlin 1806; Jones 1828 in London.

1929 erfand der Londoner Walker einen Zündkopf aus Kaliumchlorat, Antimonpentasulfid und Gummi arabicum. Dieses Zündholz wurde durch Reiben an Sandpapier entzündet. Die Reaktion aber war sehr unzuverlässig und im Falle des Funktionierens sehr heftig und dementsprechend risikobehaftet. 1932 wurde Walker in London das Patent auf diese Zündhölzer erteilt. Er baute daraufhin ein Unternehmen in England auf, das die erste Großproduktion aufnahm. Die Zündhölzer wurden in zylinderförmige Pappschachteln verpackt, in deren Deckel die Reibfläche aus Sandpapier enthalten war.

Im selben Jahr machten gleich drei Chemiker in Europa, ganz unabhängig voneinander, eine gleichgelagerte Erfindung: das Phosphorzündholz mit einem Zündkopf aus einer Mischung aus weißem Phosphor, Kaliumchlorat und Gummi arabicum. Diese Entwicklungen von Kammerer in Ludwigsburg, Moldenhauer in Darmstadt und Irinyi in Budapest, stellten eine kleine zündholztechnische Revolution dar, waren die Zündhölzer doch erheblich gebrauchsfähiger und auch sicherer. In der Folge kam es zu einem Streit zwischen den Erfindern und später auch zwischen lokalpolitischen Historikern, der die wirtschaftliche Bedeutung dieser Erfindungen widerspiegelt.

  Zündholzindustrei Gernrode - Foto Archiv Sternal  

Friedrich Moldenhauer war wohl der schnellste Erfinder/Unternehmer, denn er regte bereits 1833 die Gründung einer Feuerzeugfabrik innerhalb der Bleiweißfabriken A. Linck in Darmstadt an. 1834 gründete er die Zündholzfabrik Moldenhauer & Kronenberg in Gernrode. Seine beiden Erfinderkollegen gründeten im selben Jahr je eine Zündholzfabrik am Ort ihres Wirkens.
In der Folgezeit wurde ständig weitergeforscht und an der Zusammensetzung der Zündköpfe getüftelt. Wir aber wollen die internationale und nationale Zündholzbühne nun verlassen und uns der Entwicklung in Gernrode widmen. Erwähnt werden soll aber noch, dass nicht nur in der Harzregion in Gernrode Zündholzfabriken entstanden. 1845 wurde die Zündholzfabrik Louis Herbst in Benneckenstein gegründet, 1848 die Firma W. Schröder in Wieda und um 1860 die Firma Bode in St. Andreasberg.

Der Apotheker, Chemiker und Mineraloge Friedrich Moldenhauer wurde 1797 in Gernrode geboren. Nach seiner Apothekerlehre in Nordhausen studierte er in Heidelberg und Paris. Nach dem Studium führten ihn seine Wanderjahre in die Niederlande, die Schweiz und durch Deutschland. Nach seiner Habilitierung erhielt er einen Lehrstuhl für Naturwissenschaften an der höheren Gewerbeschule Darmstadt, wo er bis zu seinem Tod im Jahre 1866 lebte. Auch sein Bruder Carl wurde in Gernrode geboren (1801). Carl Moldenhauer lernte Kaufmann und sein Schwager Johann Kronenberg war Ingenieur. Eine ideale Konstellation für eine gewerbliche Firmengründung meinte Friedrich Moldenhauer und regte die Gründung einer Zündholzfabrik auf der Basis seiner Phosphorholzerfindung durch einen Bruder und dessen Schwager an. Begonnen wurde um 1834 mit Heimarbeit. Das Geschäft schien aber zu florieren und schon bald wurde zur fabrikmäßigen Fertigung übergegangen. Auf Grund eines Inventurberichts aus dem Jahre 1840 kann man auf eine Jahresproduktion von etwa 100 Zentner Zündhölzern ausgehen. Friedrich Moldenhauer forschte und experimentierte ständig weiter an der Zusammensetzung der Zündköpfe und auch an der Herstellungstechnologie. So wurde das teure Gummi arabicum durch eine Mischung aus Leimen und Kreide ersetzt. Später, etwa um 1845, wurde durch die Zugabe von Magnesium der stechende Geruch des verbrennenden Schwefels und Phosphors besser gebunden. Auch Mitte des 19. Jahrhunderts war auch die Zündholzfertigung in der Fabrik noch weitgehend von handwerklichen Arbeiten geprägt. Holzbearbeitungsmaschinen und Fertigungsvorrichtungen standen noch nicht zur Verfügung und so wurden z.B. die Hölzchen noch mit Röhrenhobel gefertigt. Auch möchte ich mit einigen Worten auf die allgemeinen Arbeitsbedingungen jener Zeit eingehen, die zwar aus der Gernröder nicht überliefert sind, dafür aber aus anderen Regionen für diese Branche. 11-12 Stunden Arbeitszeit, 6 Tage in der Woche, waren die Regel und der Reallohn lag am Existenzminimum. Einfache Arbeiten, wie Verpacken, Sortieren, Etikettieren war Kinderarbeit. Die extremen Schwefel- und Phosphordämpfe in den Arbeitsräumen führten zu einer fürchterlichen Berufskrankheit, der Phosphornekrose. Diese Krankheit beginnt mit Zahnschmerzen und Abzessen am Unterkiefer; die Folgen waren meist Amputationen eines Teils des Unterkiefers oder des ganzen Unterkiefers, oftmals folgte später der obere Kiefer. Außerdem herrschte eine als Phosphorismus bezeichnete starke Neigung zu Knochenbrüchen am ganzen Körper.

Viel hatte man in den Jahren von etwa 1820 bis 1848 geforscht und experimentiert, aber eine zufriedenstellende Lösung für Gesundheit und Brandschutz war nicht erzielt worden, der Phosphor als Hauptbestandteil des Zündkopfes konnte nicht ersetzt werden. Zwar hatten schwedische Chemiker inzwischen den aggressiven weißen Phosphor durch weniger aggressiven roten Phosphor ersetzt, die grundsätzlichen Probleme aber waren geblieben. Da kam der Ascherslebener Naturwissenschaftler Rudolf Christian Böttger auf eine grandiose Idee. Böttger, der studierter Theologe war, entdeckte erst später seine Berufung zu den Naturwissenschaften und studierte dann in Frankfurt Physik und Chemie. Nach seiner Promotion wurde er dann Lehrer am renommierten Physikalischen Verein. Manchmal sind eben die einfachsten Ideen die besten! Böttger gab den für den Zünd- und Brennprozess unersetzlichen amorphen Phosphor einfach der Reibfläche bei und ließ ihn im Zündkopf weg. Fertig war das Sicherheitszündholz, das außer einigen werksspezifischen Änderungen in den Mischungsverhältnissen bis heute Bestand hat. Die Umsetzung von Böttgers genialer Erfindung ließ aber noch 10 Jahre auf sich warten, denn es fehlten einfach noch die technischen Ausrüstungen um dieses Verfahren in der Massenproduktion einzusetzen. Aber die Verbraucher, wie auch die Fabrikanten, lehnten die neue Technologie zunächst ab. Böttger fand in den Schwedischen Brüdern Lundström 1860 endlich Anwender und schon bald eroberten die „Schwedenhölzer“ den europäischen Markt. Aber der Markt war zu jener Zeit noch riesig. Es folgten noch zwei weitere Innovationen: 1854 versah Krakowitzer Qualitätszündhölzer mit einem Überzug aus Bleisulfid und erzielte so das den beliebten Metalleffekt; 1868 kam Howse auf die Idee die Holzstäbchen mit einem Spezialmittel zu imprägnieren, um so ein Nachbrennen/Nachglühen zu verhindern und sorgte so für mehr Brandsicherheit. Damit war die Entwicklung unserer heutigen Zündhölzer weitgehend abgeschlossen, nur Technologien und Fertigungsverfahren wurden dem Stand der Technik angepasst und die Mischungsverhältnisse der einzelnen Fabrikrezepturen weisen geringe Unterschiede auf.

In den 1860er Jahren heiratet Carl Moldenhauers Tochter Clara den Gernröder Assessor Otto Laddy. Der gründet mit Unterstützung seines Schwiegervaters 1867 die Zündholzfabrik Otto Laddy in der Lindenstraße in Gernrode. Moldenhauer und auch Kronenberg begannen sich im jenem Jahr zur Ruhe zu setzen und übergaben ihre Firma Emil Paeßler, dem Neffen von Johann Kronberg. Paeßler nahm den Kaufmann Luis Schumann als Kompagnon in die Firma und firmierte um in Zündholzfabrik Paeßler & Schumann.

Aber bereits 1870 begann sich Schumann von Paeßler zu lösen und eine eigene Fabrik aufzubauen. Emil Paeßler führte die Fabrik allein weiter. Als Marke führte er das von zwei Bären gehaltene Wappen von Anhalt und die Markenbezeichnung „Wappen-Hölzer“. Seine Produktion umfasste: Normal- und Flachhölzer (nach Form des Holzes), Alleszünder, Sicherheits- und Salonhölzer (nach Zusammensetzung der Zündmasse), Kleinschachteln, Haushaltsschachteln und Großschachteln, runde oder ovale Büchsen aus Holzspan oder Pappe. Aber Paeßler konnte den 35-jährigen Vorsprung seiner Fabrik nicht nutzen, bereits 1870 wurde er im Umfang der Produktion von seiner Ortskonkurrenz der Firmen Otto Laddy und W.L. Schumann übertroffen.

Emil Paeßler hatte keine männlichen Erben die seine Fabrik weiterführen konnten. Daher verkauft er 1892 Fabrik mit allem Inventar und allen Rechten an Georg Schwiening aus Kassel-Bettenhausen. Der führte sie noch bis 1893 weiter, dann wurde sie stillgelegt. Die Firma hatte sich nicht länger am Markt behaupten können. 1912 erfolgte die Löschung der Firma im Handelsregister, damit fand die älteste Harzer und Gernröder Zündholzfabrik ihr Ende.

Die beiden Gernröder Firmen Otto Laddy und W.L. Schumann hatten wohl wegen ihrer späteren Gründung eine andere Firmenstrategie, sie waren von Anfang an auf industrielle Massenproduktion angelegt und verfügten dadurch über einen umfangreichen Maschinenbestand. Auch hatten beide wohl eine bessere Fabrikleitung. Dieser Umstand sicherte beiden Fabriken, trotz zunehmender Konkurrenz, den Bestand bis ins 20. Jahrhundert. Kaufmännischer Sachverstand und ständige Investitionen halfen den beiden Firmen auch über die 1910er Jahre. Denn mit einem Reichsgesetz von 1903 wurde ab 1907 die Herstellung und ab 1908 auch der Vertrieb von Phosphorzündhölzern im Reichsgebiet verboten. Viele Zündholzhersteller vielen diesem Gesetz zum Opfer, weil ihnen das Geld zur Fabrikationsumstellung auf Sicherheitszündhölzer fehlte – die beiden Gernröder Fabriken aber waren gerüstet. Damals, um 1903, wurde die Normalschachtel (50-60 Hölzer) von der Fabrik für 0,5 -0,6 Pfennig an den Handel abgegeben. Der Verkaufspreis lag etwa bei 2 Pfennig pro Schachtel, für 10-12 Pfennig bekam man 10 Schachteln.

Inzwischen hatten beide Fabriken neue Chefs bekommen. 1894 hatte Otto Laddy jun. von seinem Vater die Fabrik übernommen, wurde aber 1903 wegen schlechter Betriebsführung von der Erbengemeinschaft abgelöst und durch seinen Schwager Max Hoffmann ersetzt, der 1909 alle Geschäftsanteile erwarb. Luis Schumann übergab 1905 die Fabrik an seinen Sohn Hubert Schumann.

Im Jahre 1909 folgte eine weitere große Liquidationswelle in der Zündholzindustrie. Die Reichsregierung hatte mit einjähriger Übergangsfrist eine Zündwarensteuer eingeführt, die 100 Prozent betrug. Als Ergebnis wurden von den Großhandelsunternehmen in diesem einen Jahr steuerfreie Vorräte für Jahre angelegt. Das Ergebnis lag auf der Hand – nach in Kraft treten der Steuer brach der Zündholzabsatz regelrecht ein. Aber wieder gelang es beiden Gernröder Zündwarenfabriken diesen Nachfrageeinbruch schadlos zu überstehen.

Schon kam das nächste Problem für die Zündholzindustrie, der erste Weltkrieg. Zum einen wurde Holz sehr teuer, da es nicht mehr aus billigen Holzzufuhren aus Weisrussland kam, zum anderen wurden die benötigten Chemikalien rationiert und auch teurer. Eine weitere Welle der Fabrikschließungen war die Folge. Auch wurden die Arbeitskräfte knapp, da die Männer zum Wehrdienst eingezogen worden waren. Als Folge mussten in Gernrode Frauen die Männerarbeit verrichten. Da zu jener Zeit auch die Lebensmittel sehr knapp waren, wurde nicht mit Geld, sondern mit Lebensmitteln bezahlt. Folgende Bezahlung für einen Arbeitstag ist überliefert: 230 g Brot, 35 g Fleisch, 10 g Butter, 5 g Margarine, 25 g Zucker, 80 g Nährmittel (Mehl, Graupen, Getreide, Kartoffeln), 250 ml Milch, 20 g Marmelade sowie 1 Ei für drei Tage. Die Kriegsfürsorge zahlte den Frauen zusätzlich 20 Mark und für jedes Kind weitere 10 Mark – zuwenig zum Leben, zuviel zum Sterben. Die Firma Otto Laddy hatte um 1917 etwa 100 Beschäftigte. Für die Gernröder Fabriken liegen für den Zeitraum vor dem Krieg keine Lohnangaben vor, man kann sich wohl aber an denen anderer Zündholzhersteller orientieren: Arbeiter 38-44 Mark Wochenlohn, Meister 70 -80 Mark.

Nach dem ersten Weltkrieg ging es aber mit der deutschen Zündholzindustrie nicht etwa bergauf, ganz im Gegenteil. Dem schwedischen Kreuger-Konzern, der sich Swedish Match nannte, erwarb die Aktienmehrheit am deutschen Marktführer, der Deutschen Zündholz-AG Berlin, sowie vom Marktzweiten, Stahl & Nölke aus Kassel, und wurde so zum marktbeherrschenden Unternehmen in Deutschland. Ähnlich agierte diese schwedische Holding auch in vielen andern Ländern und hatte so in den 1930er Jahren rund 150 Tochterfirmen mit 260 Fabriken und 750.000 Mitarbeitern; in 33 Ländern beherrschten diese den Zündholzmarkt und kontrollierten damit etwa 60 % der Weltproduktion.

Max Hoffman von der Firma Otto Laddy erkannte die heraufziehende Gefahr rechtzeitig, noch ehe seine Fabrik in Schwierigkeiten geriet, und verkauft sie 1926 an die Deutsche Zündholz-AG Berlin. Ende 1927 wurde bei Laddy in Gernrode die Produktion für immer eingestellt. Schon 1926 hatte auch sein Gernröder Konkurrent Schumann seine Fabrik stillgelegt. Die Firma Schumann agierte zwar noch recht erfolgreich bis zum Tod des Inhabers Hubert Schumann 1939 als Zündholzgroßhändler, die lange, und für Gernrode prägende, Epoche der Zündholzindustrie endete aber am 30.September 1927.

Abschließend möchte ich noch die Preisentwicklung der Endverkaufspreise für Zündhölzer von 1900 – 1989 aufzeigen:
- um 1900 für 10 Normalschachteln (Schachtel 50-60 Zündhölzer) 10 Pfennig
- 1910 hatte sich der Preis auf ca. 20 Pfennig erhöht
- 1917 kosteten 10 Schachteln 50 Pfennig
- im August 1922 bezahlte man dafür 200 Papiermark
- im August 1923 hatte sich der Preis auf 15 000 Papiermark erhöht
- im November 1923 hatte die Deflation den Peis auf 550 Milliarden Papiermark erhöht
  (ein Streichholz kostete demzufolge ca. 900 Millionen Mark!)
  bis zur Währungsreform am 15.11.1923
- 1924 lag der Preis wieder bei 20 Pfennig
- 1929 hatte er sich auf 30 Pfennig erhöht
- und 1943 auf 50 Pfennig
- In der DDR kosteten 10 Schachteln 1950 2,00 DM
- 1953 wurde er dort auf 1,00 Mark staatlich festgelegt, dieser Preis galt bis 1989.

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2012

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