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Louise Aston – eine Frauenrechtlerin

Louise Franziska Aston, geb. Hoche, wurde am 26. November 1814 in Gröningen geboren. Sie war die jüngste Tochter des evangelischen Theologen und Konsistorialrats Johann Gottfried Hoche. Mit 17 Jahren wurde sie zur Konvenienzehe (Vernunftehe) mit dem 23 Jahre älteren Samuel Aston, einem Waliser Fabrikanten in Magdeburg, gezwungen.

Samuel Aston war auf Betreiben des Kaufmanns, Industriellen und Großgrundbesitzers Johann Gottlob Nathusius von England nach Magdeburg gekommen um dort eine Mechanische Werkstatt zu gründen. Schnell wurde daraus eine Maschinenfabrik, die Pressen, Pumpen und Dampfmaschinen herstellte. Fabrikantengattin Louise, die gegen diese Zwangsheirat erbitterten Widerstand geleistet hatte, begann sich zu arrangieren und führte zunächst ein extravagantes Leben. Die gebildete und attraktive junge Frau gebar zwar drei Töchter, begann jedoch zunehmend gegen die sozialen Verhältnisse in der Familie, der Fabrik und der Gesellschaft zu rebellieren. 1839 wurde die Ehe auf Betreiben Samuel Astons geschieden, doch das Paar versöhnte sich und heiratete erneut; 1844 trennte man sich endgültig.

Louise Aston ging nach Berlin, wo sie den jungen Literaten Rudolf von Gottschall kennen lernte, mit dem sie zeitweise zusammenlebte. Auch Louise Aston strebte eine literarische Karriere an. Sich an George Sand orientierend trat sie zunehmend provokanter und radikaler auf, was letztlich dazu führte, dass sie 1846 aus Berlin ausgewiesen wurde. Kurze Zeit später veröffentlichte Aston ihr Buch „Meine Emanzipation, Verweisung und Rechtfertigung“ in dem sie ihre Erlebnisse schilderte und radikale Forderungen nach Geschlechtergleichheit und dem Recht der Frau auf freie Persönlichkeitsentfaltung formulierte.

Nach Ausbruch des Krieges gegen Dänemark schloss sich Aston 1848 als Krankenpflegerin dem Freikorps des Majors Ludwig von der Tann an. Während dieses Feldzugs lernte sie ihren zweiten Mann, den Bremer Arzt Daniel Eduard Meier, kennen. Das Paar ging nach Berlin, wo Louise ihren Roman „Lydia“ veröffentlichte. Ihr Mann wurde dort als radikaler Demokrat verhaftet und zu Gefängnis verurteilt, und sie wurde endgültig aus Berlin verwiesen.

Louise Aston ging nach Bremen, wo sie ihren Roman „Revolution und Conterrevolution“ schrieb. Aber auch in Bremen kam es schnell zu Konflikten mit der konservativen Bürgerschaft. 1849 erschien ihre letzte Veröffentlichung, die Gedichtsammlung Freischärler-Reminiszenzen. Ihre radikalen Taxte, verbunden mit provokantem Auftreten trugen ihr selbst aus der Frauenbewegung heftige Kritik ein.

Louise Astons Mann wurde 1855 aus dem Gefängnis entlassen. Da das Paar ständig überwacht wurde, verließ es Deutschland. Im Krimkrieg wurden sie auf russischer Seite als Arzt und Krankenpflegerin tätig. Anschließend zogen sie durch die Ukraine, Siebenbürgen, Ungarn und Österreich, bis sie mehr als 20 Jahre später wieder nach Deutschland zurückkehrten.

Am 21. Dezember 1871 starb Louise Aston verarmt, politisch resigniert und von ihren Schriftstellerkollegen isoliert im Alter von 57 Jahren in Wangen im Allgäu.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2011

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