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Äbtissin Anna II. zu Stolberg

Anna zu Stolberg wurde am 28. Januar 1504 als älteste Tochter des Grafen Botho zu Stolberg und seiner Gemahlin Anna von Eppstein-Königstein in Stolberg geboren. Sie war die ältere Schwester von Juliana zu Stolberg, die als Stammmutter der älteren und jüngeren Linie des Hauses Oranien gilt.

Im kindlichen Alter von gerade 11 Jahren wurde Anna im Jahr 1515 vom Kapitel des Stiftes Quedlinburg zur Äbtissin gewählt, nachdem ihre Vorgängerin Magdalena von Anhalt-Köthen-Zerbst verstorben war. Am 10. Februar 1515 wurde ihre Wahl von Papst Leo X. und am 3. Oktober 1515 von Kaiser Maximilian I. bestätigt.

Anna nahm als erste Quedlinburger Äbtissin die lutherische Lehre an und versuchte sie im Stift zu etablieren, was aber Schutzvogt Herzog Georg von Sachsen energisch zu verhindern versuchte. Ihrer Jugend war es wohl geschuldet, dass sie sich vorerst nicht durchsetzen konnte und abwartend reagierte. Auch gegen die Geistlichen der anderen Klöster, die den lutherischen Glauben predigten, ging der Herzog unerbittlich vor; er ließ diese vertreiben und durch andere Geistliche ersetzen. Erst nach dem Tode des Herzogs im Jahr 1539, und als dessen Nachfolger Heinrich der Fromme zum neuen Glauben konvertierte, entschied sich Anna für die lutherische Lehre. Sie entfernte die katholischen Geistlichen und ersetzte sie durch Anhänger des neuen Glaubens. Zur Unterstützung holte sie sich einen alten Vertrauten, den Superintendent Tilemann Plathner aus Stolberg, nach Quedlinburg.

Nach dem Bauernkrieg wurden auf Rat von Luther und Melanchthon die beiden Schulen der Altstadt und der Neustadt zu einer vereinigt – die Nachweise für Schulen in Quedlinburg reichen bis zum Jahr 13o3 zurück. Äbtissin Anna überließ dem Stadtrat für diese neue Schule – die sich Gymnasium nannte – das im Bauernkrieg verlassene Franziskanerkloster.

Im Jahr 1540 führte Äbtissin Anna eine grundlegende Visitation von Stift und allen Kirchen und deren Einrichtungen durch, die als erste nachweisbare gilt. Das verfasste Protokoll ist erhalten geblieben und gilt als eine bedeutende Quelle für die Reformationsgeschichte von Quedlinburg. Es liefert aber auch eine Auflistung der Bau- und Kunstdenkmäler sowie der kirchlichen Vermögenswerte jener Zeit.

Anna II. zu Stolberg hatte eine 58 jährige Amtszeit als Äbtissin – es war die längste, die eine Quedlinburger Äbtissin je innehatte. Sie starb am 4. März 1574 im Alter von 70 Jahren in ihrem Quedlinburger Stift, dass sie maßgeblich geprägt hatte.

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Copyright der Fotos Wikipedia und der Texte Bernd Sternal 2014

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