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14. Die Grafschaft Schwarzburg im Bauernkrieg

Die Schwarzburger gehören zum alten Thüringer Hochadel. Das Geschlecht war eines der am längsten regierenden Adelsfamilien der deutschen Geschichte. Die Schwarzburg, nach der sich die Familie benannte, liegt im Tal an der Schwarza westlich von Saalfeld/Saale in Thüringen. Die Swartzinburg wurde 1071 erstmals erwähnt und ist heute eine Ruine.

Die Herrschaftsgebiete der Schwarzburger im 16. Jahrhundert bestanden aus einer Oberherrschaft und einer Unterherrschaft. Die Unterherrschaft lag im heutigen Kyffhäuserkreis (Städte Sondershausen und Frankenhausen) in Nordthüringen und umfasste nur Randgebiete des südlichen Vorharzes.

Graf Günther XL. von Schwarzburg, genannt der Reiche, führte zur Zeit des Bauernkrieges die Regierungsgeschäfte. Er erkannte schon im April 1525 die Auflehnung seiner bäuerlichen Untertanen. Auch der beiden Städte Sondershausen und Frankenhausen war er nicht sicher. In vielen Orten der Grafschaft waren die Bauern aufgestanden und hatten sich Führer gesucht. Am 30. April war das Stift Jechaburg bei Sondershausen überfallen und geplündert worden. Graf Günther hielt es daher für geboten, die von den Aufständischen eingereichten Forderungen, wahrscheinlich in Form der 12 Bauernartikel, zu bewilligen. Auch trat er der Christlichen Bruderschaft bei und dies in führender Position. Dass er die Artikel der Bauern angenommen hatte, teilte er sogleich Graf Botho von Stolberg mit, und bemerkte dazu, dass auch sein Schwager Graf Ernst von Hohnstein die Artikel bewilligt hätte. Die Nachrichten die uns aus dem Schwarzburgischen überliefert sind, erwecken Zweifel und Verwirrung. So heißt es, dass Müntzer Anfang Mai ins Eichsfeld zog, begleitet durch Bauern aus Schwarzburger Gebiet. Gleichzeitig trafen aber auch Müntzers Appelle ein, das sich die Haufen zur Sammlung bei Frankenhausen in Bewegung setzen sollten. Damit waren die Aufständischen in diesem Gebiet anscheinend überfordert und sandten nur kleine Abordnungen nach Frankenhausen.

Auch Graf Günther hatte am 4. Mai den Appell von Müntzer erhalten. Er war nicht bereit Müntzer zu unterstützen, wagte aber auch keine direkte Absage. Daher versuchte er es mit Diplomatie: Er teilte Müntzer sinngemäß mit, das er ihm ja gern nach Frankenhausen folgen wolle, dies aber nicht könne, da er zu tun hätte, die Artikel, Wünsche und Probleme der Bauern in seinem Gebiet zu erfüllen bzw. zu lösen.

Thomas Müntzer, so heißt es, soll sehr von seinem Christlichen Bruder enttäuscht gewesen sein. Vielleicht war dies auch der Grund, dass Müntzer die Entscheidungsschlacht im Schwarzburgischen plante?

Weitere Informationen: Thomas Müntzer,

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Copyright der Fotos und der Texte Bernd Sternal 2013

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